Tierfreundlichere Milchwirtschaft: Wohin mit den Bruderkälbern? | Schwaben & Altbayern | BR

Damit Kühe Milch geben, müssen sie regelmäßig Kälber bekommen. Doch was tun mit den männlichen Kälbern, die oft tausende Kilometer zur Aufzucht oder zur Schlachtung verfrachtet werden? Jetzt versuchen erste Bauern und Initiativen, dieses Fleisch lokal zu vermarkten – für mehr Tierwohl.

Autor: Christoph Schuster

Aus der Sendung vom 24.10.2021

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#Landwirtschaft #Schlachten #Rinder

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Comment (88)

  1. Die Überschrift ist nicht korrekt : Es werden nämllich nicht nur die "Brüderkälber" als Müll angesehen > auch die "Schwesterkälber" werden in großer Zahl nicht benötigt : Es sind Tierkinder, die nur geboren werden, damit man die Milch der Mütter aussaugen kann. Die jungen Nebenerwerbslandwirte schicken die erzeugten Mitgeschöpfe nicht auf diese Höllen-Qualtransporte und haben sich die Mutter gebundene Aufzucht zum Ziel gesetzt. Wie viele Tierhalter machen das? Doch nur eine verschwindend geringe Zahl. Aber es ist wenigstens ein Anfang. Dennoch hoffe ich, dass das ganze Mästen, Ausbeuten und Schlachten irgendwann ein Ende hat und die Menschheit sich darauf besinnt, Tiere zu beschützen und nicht zu verschlingen.

  2. Essen ist das Einzige, wo man noch sparen kann.. Miete, Benzin, Strom explodieren und man geht arbeiten, um nur noch Steuern zu zahlen und um gerade noch über die Runden zu kommen..
    Würde ich auch liebend gern Bio Lebensmittel kaufen. Aber mit was?

  3. So muss das sein, wenn man seinen Fleischkonsum einschränkt fällt es nicht ins Gewicht mehr dafür auszugeben.
    Jetzt muss nur noch der/die Bürger/in schlau werden und den Billigsch… aus Massentierhaltung boykottieren!

  4. 8:08 "Zruck gibt's für uns nimmer." Für mich auch nimmer, wobei ja nicht nur der Veganismus, sondern auch Flexitarismus im Trend liegt. Ich denke daher nicht, dass den Wimmers die Kundschaft ausgehen wird und sie auf mich angewiesen sind. Aber die Billigfleisch- und Billigmilchfabrikanten werden noch lange den Löwenanteil an Kundschaft bedienen. Diese exportieren ja sogar und "produzieren" nicht nur für den deutschen Markt, wenn die "Kalbfleischproduktion" auch eher in den Niederlanden angesiedelt ist und nicht in Deutschland.

  5. Echt super Modell, dass die Familie hier praktiziert. Ich hoffe, dass das bald mehr gefördert und bekannt gemacht wird, dass es bald noch mehr Betriebe gibt, die das umsetzen 👍🏻

  6. BITTE liebes Fernsehen, besucht UNS………..WIR sind die gütigsten der Guten und wollen nun dem Volk, nein, DER MENSCHHEIT kund tun von unsere heroischen Taten…….WIR sind ÖKO-Bauern, weil sich Konventionell BÖSE anhört, wir allerdings nicht die BIO-Auflagen erfüllen wollen und können…:WIR füttern die Kälber nicht mit Hafer-Milch, WEIL dieser Dreck nur für den direkten menschlichen Verzehr vorgesehen ist…..Dafür verlangen wir nun den 3-fachen Marktpreis, weil der dumme Pöbel, für das gute Gewissen, gerne Preisliche-Abbitte leistet….Demnächst gibt es bei uns auch GUTE-Zwiebeln für 4,20€ und SCHÖNE-Kartoffeln für 5,10€ KG…..

  7. Bei uns in Oberfranken fangen die Landwirte auch an sich langsam mehrere Standbeine aufzubauen. Sei es Fleischpakete, Käse und Milchautomaten oder Gemüsestand. Die Leute kaufen es auch ab! Früher war das alles schonmal alles da. In der Lebensweise also einen Schritt zurück. – >Rückschritt 😉

  8. Da sind aber auch Kreutzungs Tiere ( HF x WBB ) dabei, dann lohnt sich der Aufwand schon ehr.Mobiles schlachten ist sowieso das beste ,noch besser währe aber Weideschuß.

  9. Schade, dass die GEZ-Gebühren für solche tendeziösen Berichte verschwendet werden. Allein der Titel mit dem Begriff "Bruderkälber" suggeriert im Verbindung zu den Bruderhähnen bei den Hennen, dass die Kälber normalerweise euthanasiert würden. Dann das Filmmaterial aus der Tierrechtssterrorismusszene verwenden und so zusammenschneiden, dass es erscheint als würden deutsche Kälber auf spanischen Autobahnen transportiert werden. Und so Ausdrücke wie "billiger Milchersatz". Lieber BR, das geht besser und sachlicher!

  10. Das war früher normal und nicht die Verbraucher haben sich die verheerende Spezialisierung von Milch- ODER Fleischerzeugung oder die Legehennenproplematik ausgedacht. Das haben uns schon die Bauern selber eingebrockt , die heute richtigerweise oft auch nur noch " Erzeuger" sind. Das ganze Projektgefasel, als würde hier irgendetwas Neues erfunden werden, geht mir ziemlich auf den Senkel und fällt unter die Kategorie Volksverdummung.

  11. 3:45 Was versteht die Dame denn unter "sehr spezielle Produkte"? Würde mich interessieren, wie dieses Fleisch beworben wird. Eines steht fest: Mit der regionalen Aufzucht und Vermarktung wird ein lobenswerter Schritt in Richtung Tierwohl und auch Co2-Bilanz getan. Was sonst an dem Fleisch "speziell" sein soll, erschließt sich mir nicht.

  12. Vor Jahren wusste ich , von welchen Bauern er sein Fleisch her hatte, aber seit die kleinen Schlachthöfe abgeschafft wurden weiß ich es nicht mehr !!! Ich sehr es nur beim Braten ,wenn ein Kilo Fleisch nach dem Braten so klein ist als hätte man nur ein Pfund gekauft !!!!

  13. Wieder ein Betrieb die sich der Fleisch- und Milchindustrie nicht in der vorgesehen Weise anschließen. Respekt für Euer Tun.
    Es ist ein kleiner Schritt um endlich die sogenannten Nutztiere besser zu behandeln. Jede Schlachtung gleicht für mich einer Katastrophe. Das muss ein Ende haben.

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